Vorteile von Wasserbetten

Die Vorteile, die sich aus der Verwendung von Wasserbetten ergeben sind mannigfaltig. Im Vergleich zur konventionellen Matratze ermöglicht das Wasserbett ein erhebliche besseres Einsinken in die Matratze. Der Schläfer liegt nicht auf , sondern in der Matratze. Hierdurch wird gewährleistet dass z.B. in der Seitenlage beide Schulterblätter eine Parallelstellung untereinander innehaben und gleichzeitig auf einer Achse mit Wirbelsäule und Beckenknochen befindlich sind. Durch diesen Effekt wird die Verwringung der Rückenmuskulatur vermieden. Unter Verwringung verstehen wir folgendes: Die oben liegende Schulter (also die, die nicht auf der Matratze liegt) folgt der Schwerkraft und fällt minimal nach vorne. Dadurch werden die von diesem Schulterblatt ausgehenden Muskelstränge angespannt, die auf der anderen Seite liegenden Muskel bleiben entspannt. Wiederholt sich dieser Effekt Nacht für Nacht, kann dieses Missverhältnis von Spannung und Entspannung zu Nackenschmerzen, Rückenbeschwerden und dem klassischen Hexenschuss führen.

Der nächste wichtige Punkt ist die Verteilung der Kompression – (Druckverteilung) welche entsteht, wenn der menschliche Körper auf einem Wasserbett ruht. Sämtliche von oben einwirkenden Kräfte werden völlig gleichmäßig und entsprechend den anatomischen Gegebenheiten des Körpers im ergonomischen Halbschaleneffekt wiedergegeben. Dies hat zur Folge, das auch die oberen Hautpartien und die Stellen des Körpers, die wenig Fleisch zwischen Haut und Knochenbau aufweisen, weiterhin gleichmäßig durchblutet werden.

Der Mechanismus des Positionswechsels – (das Drehen während des Schlafes) wird hierdurch erheblich verringert. Auf konventionellen Matratzen, die Kompression (Druck) auf den Körper ausüben wird durch den hier eintretenden Blutstau (die NICHT-Durchblutung verschiedener Körperpartien) über das Nervensystem der Befehl zum Wechsel der Schlafstellung ausgelöst. Für viele Menschen, die kein Wasserbett besitzen bedeutet dies: Bis zu 1000 Drehungen (und mehr!!!) pro Nacht. Hierbei werden immer wieder die wichtigen Tiefschlafphasen unterbrochen, die Regenerationsphasen des Körpers also, während des Schlafes deutlich verkürzt.

Schläfer auf einem Wasserbett wachen daher ausgeruhter auf; die benötigte „Gesamt-Schlafzeit“ wird bei den meisten Wasserschläfern kürzer.

Egal, welche Beschwerden des Bewegungs- und/oder Muskel-Sehnen-Apparates auftreten, ein wesentliches Ziel wird erreicht: Auch wenn ein Wasserbett keine Defekte „heilen“ kann, so kann es eines in jedem Fall gewährleisten:

Beschwerde- und schmerzfreies Liegen!